Haute Route Pyrenees 2013. Fernziel steht.

Großartige Neuigkeiten. Nächstes Jahr wird es eine Haute Route von Spanien ins Baskenland geben. Über die mythischen Berge der Pyrenäen. Ich freu mich drauf und starte das Training. Zumindest für die nächsten paar Tage.

 

http://www.hauteroute.org/en/news/view/the_haute_route_pyrenees_is_born

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Jahreskilometer verdoppelt – am Kap der guten Hoffnung.

Wow. Das Knie der Nation hat heute die rennsaison eröffnet. Und wie. Beim Cape Argus. Von Kapstadt Richtung Cape of Good Hope und zurück. Vorbei an Pinguinen und wildgewordenen pavianen, die rennradfahrer attackiere. Und wildgewordenen townships die rennradfahrer zelebrieren. Wahnsinn. Ich hätte trotzdem in der Tandem Kategorie starten sollen. Gewichtsmässig käme das ungefähr hin. Bergauf war ich auch nicht schneller. Und bergab geben die Super Windschatten. Dann wäre das alles wenigstens fair gewesen. Mit ungefähr 60 Kilometern in Beinen kan man kaum von professioneller Vorbereitung sprechen. Aber: irgendwie geht’s halt doch. Und Weißwein macht doch bums am Berg. Im großen und ganzen ein Riesen Erlebnis. Muss jetzt weiter. Der Wein ist kalt.

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2000m seekrank.

Griechenland-Urlaub. Ohne Fahrrad. Ohne Fahrrad. Ohne Fahrrad. Noch mal: Ohne Fahrrad. Komisches Gefühl ohne Radkoffer zu reisen. Mal einfach das Taxi nehmen zu können, was vorm Flughafen steht und kein Großraumtaxi besorgen zu müssen. Statt Radfahren steht nun also Schwimmen und Laufen auf dem Programm. Schön. Aber aber ganz schön wellig. Musste die Schwimmeinheit nach 40 Minuten wegen übermäßigem Tzaziki-Geschmack im Mund und Bifteki-Gefühl im Magen abbrechen und erstmal 60 Minuten Intervalle auf der Sonnenliege einstreuen. Viel besser. Und auch nicht so anstrengend. Nach zwei Cappuchino war der Tzaziki-Geschmack auch weg. Ein sicheres Zeichen, dass es Zeit ist das Buffet auszukundschaften.

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Alstervergnügen.

Hamburg ohne Rennrad. Also muss die tägliche Bewegungseinheit an der Alster passieren. Fussläufig. Meine Beziehung zu meinen Laufschuhen hat sich dieses Jahr nicht unbedingt verbessert. Das viele Radfahren hat zwar dicke Beine beschert, aber gefühlt auch dicke Füsse. Die ersten 30 Minuten sind ziemlich zäh. Die zweiten 30 Minuten auch. Und wie immer: Rentner, die gazellengleich an mir vorbei schweben. Dynamisch, elegant, kraftvoll. Kurz: Alles, was ich morgens nicht mit an die Alster bringe. Aber dafür habe ich Zeit, die Aussicht zu genießen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen. Wenn meine Atemgeräusche nicht gerade alles übertönen und die Sicht von salzigem Schweiß in den Augen gestört wird. Es ist ein Höllenjob morgens an der Alster. Aber einer muss ihn ja tun.

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Roulade in Rouleur.

Roulade, Rotkohl, Kartoffeln und ganz viel Soße: das klingt nicht nur nach einem sensationellen Herbsteröffnungsessen, sondern auch nach einer soliden Grundlage für spätsommerliche Ausfahrten. Wenn Sahne schon Bums am Berg macht, was macht dann wohl eine Roulade. Mach 3? Warpgeschwindigkeit? Genug Schwungmasse ist da, auch wenn es sich so anfühlt als hätte sie sich nicht optimal verteilt. Beim Griff an den Unterlenker schlagen meine Knie gegen den Rotkohl und der Geschmack von Bratensoße macht sich im Mund breit. Lecker. Ich glaube, ich habe noch Rouladen übrig gelassen. Ich dreh besser um, bevor ich einen Hungerast kriege.

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Akkustische Verschmutzung.

Es geht Richtung Herbst: Die Schimmsaison ist eröffnet. Die ersten Bahnen gehen gewohnt schlecht. Von dem erinnerten Gefühl des Gleitens weit und breit nichts zu sehen. Und das liegt nicht nur an der ständig beschlagenen Brille. Statt dessen gibt es diesmal unter Wasser einiges zu hören. Ich hatte ganz vergessen wie laut drei Schulklassen sein können. Selbst beim Tauchen fallen einem fast die Ohren ab und irgendwann muss man schließlich wieder an die Oberfläche. Man versucht seinen Atemrhythmus dem eines Wales anzugleichen…und scheitert. Aber man glaubt nachvollziehen zu können wie sich so ein Wal fühlt. Umringt von störenden Lärmquellen, die Ortung von Beute und Navigation erschweren…OK, das geht zu weit. Sagen wir: Lärmquellen, die nerven und einem beim gemütlichen Schwimmen stören. Drecks….Ach, schön wie lebendig und fröhlich sie doch alle sind.

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Wohin mit der Spätform?

Ende August, die Saisonhöhepunkte liegen hinter, das Motivationsloch direkt vor mir. Was nun? Wohin mit der Form, die sich nach fast 2.000 bergigen Wettkampfkilometern  in den Beinen manifestiert hat? Wieder hinaus auf Brandenburgs Landstraßen? Zuschauen wie der Garmin Höhenmeterzähler von 30 auf 31 Meter springt? Hügel sprinten? Das schöne Umland genießen? Gar nicht so einfach den Schalter wieder auf Normalbetrieb zu stellen, den Rennmodus abzuschalten. Zeit, einfach mal wieder das Rad in die Hand zu nehmen, vielleicht hat der Fahrtwind auch was dazu zu sagen. Oder die Brandenburger Autofahrer, die einen endlich mal wieder anhupen, Prügel androhen oder einfach gleich umfahren. Vielleicht hat mir ihre Übellaunigkeit ja doch gefehlt, die Pöbeleien. Was ist schon der Galibier gegen einen schlecht gelaunten Bewohner der blühenden Landschaften um uns herum? Vielleicht täusche ich heute einfach mal eine spektakuläre Panne vor. Eine ohne Werkzeug, bei der ich mit den Zähnen den Mantel von der Felge hole…klingt irgendwie auch blöd. Aber wenigstens hätte ich morgen was zu berichten.

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Impression de l´Haute Route.

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Axel Schulz,Ray Charles, die rote Laterne und der Lutscher erreichen Nizza.

 Ich bin ja schon oft am Mittelmeer gewesen, aber es kam mir noch nie so blau vor wie dieses mal. Ein merkwurdiges Gefuehl nach einem Start am Genfer See irgendwann mit dem Fahrrad am Meer anzukommen. Der symblolische Sprung in Europas Badewanne Nummer 1 – obligatorisch. Das Salzwasser waescht die Anstrengungen in Sekunden weg. Der Galibier scheint Monate hinter uns zu liegen, Das Einzelzeitfahren am Col du Granon? Der scheinbar unendliche Anstieg zum Cime de la Bonnette, der traumhafte Anstieg zum Izoard? War das Montags oder Mittwochs? Im grossen und Ganzen war es eine ganz grossartige Woche. Die Berge der Tour de France, die interessantesten Menschen, mit den verruecktesten Geschichten. Einbeinige ueberholen einen am Berg, Einaeugige geniessen die Aussicht und brauchen dabei alle Haende um nicht von der Strasse abzukommen. Franzosen vergessen ihre Wasserflaschen und zerbrechen deshalb am Galibier, Iren werden am letzten Tag fuer ihre erste gefinishte Etappe gefeiert,Wahnsinn. Wir nehmen ganz viel mit nach Hause. Gute Erinnerungen, tolle Erlebnisse und viele neue Spitznamen. Euer Axel R.Charles.

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Mit Axel Schulz über den höchsten Pass Europas.

Nach dem gestrigen Zeitfahren haben doch einige heute schwere Beine. Trotzdem sind wir heute den wunderschönen Col d’Izoard ganz gut hochgekommen. Auf der rasendschnellen Fahrt durch das Tal wurde ich von einer Wespe genau zwischen Helm und Brille gestochen. Jetzt hat das Knie nicht nur Auge,sondern sieht aus wie Axel Schulz nach jedem Kampf. Morgen muss ich also mit dem Schulz-Auge über die höchste Pass-Straße Europas. Das wird lustig,wenn das komplette linke Sichtfeld im toten Winkel liegt. Na ja, rechts der Strasse soll es ja auch ganz schön sein.

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